Luxemburg will Cannabis legalisieren Update 21.09.2019


Wie im aktuell Artikel ersichtlich, geht Luxemburg einen Schritt weiter auf die Legalisierung zu. Seit einigen Monaten steht dieses Thema in Luxemburg zur Debatte.

Die Community hofft auf eine positive Entwicklung.

 

Bisher galten die Niederlande mit ihren Coffeeshops als der Sehnsuchtsort für europäische Joint-Raucher, nun könnte ihnen Luxemburg den Rang ablaufen. Geht es nach der 2018 gewählten Regierung aus Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen, soll Cannabis im Großherzogtum vollständig legalisiert werden.

Jedem Luxemburger über 18 Jahren stünde es dann frei, für den persönlichen Gebrauch unter staatlicher Kontrolle produziertes und vertriebenes Cannabis zu erwerben. Derzeit ist das nur aus medizinischen Gründen erlaubt – wie übrigens auch in Österreich.

 

Luxemburgs Gesundheitsminister Etienne Schneider ist eine treibende Kraft hinter der Legalisierung, die binnen zwei Jahren durchgesetzt sein soll. Er führt gegenüber dem Magazin Politico vor allem die Gesundheit der Cannabis-Konsumenten ins Treffen.

Diese würden angesichts der derzeitigen Rechtslage dazu gedrängt, bei fragwürdigen Dealern zu kaufen, die sie in Kontakt mit harten Drogen bringen könnten. Die jahrzehntealte Praxis, Drogen zu kriminalisieren, habe nichts daran geändert, dass Menschen zu Cannabis griffen.

Wie der staatlich überwachte Cannabis-Handel in Luxemburg funktionieren soll, ist noch unklar. Laut Regierung soll es Lizenzen für den Anbau geben, die Einkünfte aus der Produktions- und Vermarktungskette samt Steuereinnahmen sollen in die Drogenprävention fließen. Quelle Kurier.at

Wie sich das Gesetz auf "Ausländer" auswirken soll ist noch nicht geklärt


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